Jugendhilfe - Forschung

Von Dr. Michael Seligmann

Forschungsprojekt „WirkJuBe“ interner Auswertungsworkshop

Ende Februar, genau am 20.02.2019, arbeiteten Fachkräfte aus neun der insgesamt 14 am Forschungsprojekt beteiligten Träger der Erziehungshilfe in Rietberg mit den ersten Auswertungsergebnissen unseres Forschungsprojektes.  Andrea Keller vom Institut Kinder- und Jugendhilfe als durchführender wissenschaftlicher Forschungseinrichtung präsentierte die Ergebnisse.

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Von Dr. Michael Seligmann

Zwischenstand zum Forschungsprojekt WirkJuBe-Hilfeplanung

Seit Juli 2017 arbeitet das Forschungsprojekt WirkJuBe - Hilfeplanung. In den ersten Monaten beschäftigten neben den Datenerhebungen auch EDV-technische und arbeitsökonimische Fragen die insgesamt vierzehn teilnehmenden Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Nach gut acht Monaten Laufzeit trafen sich alle Beteiligten Ende März 2018 in Bochum nun zu einem internen Workshop „Zwischenstand“.

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Von Dr. Michael Seligmann

Das Forschungsprojekt WirkJuBe-Hilfeplanung startet ab Juni 2017

Parallel zur aktuellen Reform des SGB VIII hat das Bundesfamilienministerium zusammen mit dem Deutschen Verein in Berlin eine von vier Arbeitsgruppen zur Vorbereitung der nächsten Reformschritte für die Zeit nach der Bundestagswahl  ins Leben gerufen, die sich mit der Weiterentwicklung der Hilfeplanung im SGB VIII beschäftigen soll.

Da passt es gut, dass wir als Initiative Zukunft der Sozialwirtschaft im Juni 2017 unser Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Hilfeplanung als Wirkfaktor in der Kinder-/ Jugendhilfe“- kurz WirkJuBe-Hilfeplanung“ starten. Im Juni kommen die teilnehmenden Einrichtungen auf den beiden zentralen Kick-Off-Veranstaltungen zusammen, ab Juli 2017 werden die ersten Daten erhoben.

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Von Dr. Michael Seligmann

Instrument zur Wirkungsbestimmung für Jugendämter

Die bislang vorliegenden Entwürfe zur Novellierung des SGB VIII fordern in §§ 36, Abs. 4 und 36a-f eine „Qualifizierung der Hilfeplanung“. Doch wie kann eine Qualifizierung vorgenommen werden? Nach welchen Kriterien kann die Auswahl der Hilfen erfolgen („Geeignetheit“)?

Hierfür kann ein Instrument die Grundlage schaffen, das für Jugendämter alltagstauglich die Wirkungen der Hilfen erfasst und zentrale Wirkfaktoren sichtbar macht. Die Erkenntnisse können zur Qualifizierung des Hilfeplanprozesses genutzt sowie zur Untermauerung des Ressourceneinsatzes eingesetzt werden. Ein solches Instrument ermöglicht zudem direkte Hinweise zur Eignung der geplanten Hilfen.

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Von Dr. Michael Seligmann

Forschungsprojekt WirkJuBe-Hilfeplanung

Die bislang vorliegenden Entwürfe zur Novellierung des SGB VIII streben neben der Großen Lösung eine grundlegende Neuausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere zu Lasten der Kinder und Jugendlichen an.

In den neuen §§36, Abs. 4 sowie 36 a-f wird die "Qualifizierung der Hilfeplanung" gefordert, ohne genauer auszuführen, nach welchen Kriterien die Auswahl der Hilfen erfolgt. Die zukünftige "Leistungsplanung" genannte Hilfeplanung soll den gesamten individuell notwendigen Prozess steuern bei einer erheblichen Ausdifferenzierung der Hilfen und Leistungen gegenüber heute.

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